“Seit ich von den World Vision Mitarbeiterinnen über Hygienepraktiken gelernt habe, werden meine Kinder seltener krank“, sagt Htwe Htwe Yee (31) aus unserem birmesischen Entwicklungsgebiet Mandalay froh. „Außerdem habe ich gelernt, nahrhaftes und gesundes kostengünstig zuzubereiten. So spare ich täglich 200 kyats (25 Cent).“
“Laka, Laui, Lat!” Die siebenjährige Mai bringt ihren Klassenkameradinnen das Schreiben und Lesen der Thai-Sprache bei. World Vision hat zusammen mit der thailändischen Regierung die Lehrunterlagen entwickelt.
Sapana und ihre Eltern lebten als arme Kleinbauern in einem Dorf in Nepal ohne Wasser, und sie hatten keine Ersparnisse. Das gehört der Vergangenheit an, seitdem World Vision ein Landwirtschaftsprojekt initiiert hat. Dazu zählen ein Training in effizienten Anbautechniken sowie ein Bewässerungssystem.
Zum internationalen Tag der Straßenkinder
In Afghanistan leben 600.000 Kinder auf der Straße, viele von ihnen sind Kriegswaisen. Das World Vision Zentrum für Straßenkinder in Herat nimmt jedes Jahr hundert Straßenkinder auf, um sie mit Nahrung, Bildung sowie medizinischer und psychologischer Hilfe zu betreuen.
Die schweren Überschwemmungen in diesem Monat haben in der indonesischen Hauptstadt Jakarta mehr als 18.000 Menschen vorübergehend obdachlos gemacht. Unsere indonesische Kollegin Juliarti Sianturi berichtet aus Jakarta von den Schäden und dem Einsatz der Hilfsteams.
Vanitha wohnt mit ihren Eltern und ihren beiden Geschwistern in einem kleinen Lehmhaus im indischen Omerga. Gerne sitzt Vanitha unter dem Baum vor ihrem Haus. Oft sitzt sie dort bis zum Sonnenuntergang über ihren Büchern. Vanitha hat kürzlich ihr Diplomstudium für das Lehramt abgeschlossen und wartet nun auf die Abschlussergebnisse. Einige Prüfungen muss sie allerdings noch absolvieren, bis sie an einer öffentlichen Schule unterrichten kann. Vanitha ist ein ehemaliges Patenkind. Die meisten Mädchen bekommen keine Chance einer Berufsausbildung und werden früh verheiratet. „Durch das Patenschaftsprogramm praktische Hilfe in Form von Unterrichtsmaterial und moralische Unterstützung zu bekommen, hat mir sehr geholfen“, freut sich Vanitha. „Die World Vision-Mitarbeiter haben hier Versammlungen für alle einberufen, in denen Theaterstücke über die Bildung von Mädchen vorgeführt wurden, danach wurde mit allen diskutiert. Die Einstellung zu Mädchen hat sich verbessert.“
Mit einem großen Konzert von Jason Mraz in Burma sind tausende Jugendliche auf die große Problematik von Menschenhandel und sexueller Ausbeutung junger Menschen hingewiesen worden. Der Sänger und Liedermacher Jason Mraz ist die erste weltberühmte Künstlerpersönlichkeit, welche die Präsenz von zehntausenden Fans nutzt, um öffentlich gegen Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung aufzutreten. World Vision hat gemeinsam mit dem burmesischen Innenministerium, dem australischen Außenministerium und den Betreibern der EXIT-Kampagne sowie anderen Organisationen kurz vor Weihnachten das Konzert in der burmesischen Stadt Yangon veranstaltet.
Nach 25 Kilometern Fahrt über glatte und gebirgige Straßen sind die Geburtstagstorten gut in dem entlegenen Ort Thanh Hoa in Vietnam angekommen. Dann konnte die fröhliche Geburtstagsfeier für die mehr als hundert Kinder aus der Region Nhu Xuan beginnen, die noch nie zuvor eine Geburtstagsparty erlebt hatten. „Ich bin sehr glücklich, dass ich zum ersten Mal so einen fröhlichen Geburtstag feiern konnte“, berichtet der zehnjährige Le Van Tuan, „und dass ich zum allerersten Mal in meinem Leben eine Geburtstagstorte gegessen habe!“ 1.200 weitere Kinder in elf ebenfalls entlegenen Orten Vietnams werden in diesem Jahr auch zum ersten Mal in ihrem Leben so eine Geburtstagsfeier erleben dürfen.
Eine gesunde Lebensweise zählt zu den häufigsten Neujahrsvorsätzen der Europäer. Die Chancen auf ein gesundes Leben sind für die elfjährige Sokna und ihre beiden kleinen Schwestern deutlich gestiegen, seit World Vision den Brunnen in ihrem Dorf in Kambodscha errichtet hat. Vorbei sind nun die Zeiten, in denen die Patenkinder aus Banan schmutziges Wasser aus dem Fluss trinken mussten, wodurch sie häufig krank wurden. Sokna und ihre Schwestern danken dafür und wünschen Euch alles Gute und Gesundheit im neuen Jahr!
Der Taifun „Bopha“, der in der Vorwoche über die Philippinen zog und eine Spur der Verwüstung hinterließ, hat ihnen viel genommen. Doch ihr Lächeln haben sie wieder zurückbekommen. Unsere unermüdlichen Hilfsteams haben ihnen mit Hilfslieferungen und Kinderschutzzentren geholfen. Die Mädchen sind drei von 2.000 Kindern in World Vision Kinderschutzzentren, in welchen die Kinder spielen, lernen und erholen können.








